Die gezeigten, und davon noch in meinem Bestand befindlichen, Uhren sind prinzipiell bis auf wenige Ausnahmen verkäuflich. Auf Anfrage gerne nähere Angaben.

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Armbanduhr Poljot 1609 N mit
              Spangenarmband




Scan  eines Fotos meiner Poljot 1609N. Die Uhr besaß Leuchtindexe und ein smaragdgrünes Zifferblatt mit zum Zentrum hin hellerem Farbverlauf. Das Zifferblatt gefiel mir so sehr, dass es mich manchmal vom Unterricht in der Schule ablenkte. Damals ging in gerade in die 8. Klasse.  Der Kaufpreis war 1978 156,- Mark. Das Werk war mit 15 Steinen ausgestattet und das Gehäuse war aus weißverchromtem Messing. Verkauft wurde das Modell regulär mit Lederarmband, das Metallarmband rüstete ich später nach.
Die Gehäuseform entspricht einem Modell, wie man es von RADO kennt.
         
    
  Slawa 2427
                                      Armbanduhr    Automatikwerk

             
                 
Die Reproduktion zeigt eine automatische russische Armbanduhr Slawa 2427 mit 27 Steinen, Wochentagsanzeige sowie Datum mit Schnellkorrekturtaste.  Das Gehäuse war gelbgold und das Zifferblatt  metallicbraun mit aufgesetzten erhabenen goldfarbenen Indexen und Zeigern. Die Wochentagsanzeige war englischsprachig. Der Kaufpreis war 1979  270,- Mark. Das Modell kaufte ich 1979 von einem meiner ersten Gehälter, was aber nur ging, weil ich noch bei meinen Eltern lebte und daheim zu der Zeit nichts abgeben musste, denn der Kaufpreis machte rund 70 % meines damaligen Gehaltes aus! Ende der 1980er Jahre schaffte ich sie in den Gebrauchtwarenladen und bekam dafür noch 35,- DDR-Mark.
Eine farbige Abbildung der russischen Ausführung ist hier zu finden. ---->Klick!

Aktuell wird bei automatischen Uhren gern das Automatikwerk durch einen Glasboden präsentiert, quasi als Besonderheit und Attraktion, in den 1970er Jahren waren Automatikwerke so selbstverständlich wie heute Quarzuhren.


LCD-Uhr
              Texas Instruments TI-8351-31 (1981)
Texas-Instruments TI-8351-31
(Gescanntes Diapositiv von 1981)


Im Juni 1981 erhielt ich von meiner Großtante Maria aus München diese Multifunktions-Quarzuhr Modell TI-8351-31 geschenkt.
Sie besaß 5 Tagesalarme, Stoppuhr mit 1/100 sec Genauigkeit, Stundenzeichen, Countdownzähler, Datums- und Wochentagsanzeige. Der Kaufpreis ist mir unbekannt. Diese Uhr trug ich bis ca. 1986, weil mir damals das Armband am Steg  abriss, als ich damit an einer Ecke hängen blieb  und ich keinen passenden Steg finden konnte.
Technisch war sie den in der damals noch sehr teuren Digitaluhren der DDR überlegen. Erst ab Mitte der 1980er Jahre wurden LCD-Uhren in der DDR etwas erschwinglicher, erreichten aber nie die "Wegwerf"-Preise im Westen.
Schaufensterauslage DDR-Uhrenladen
              1979
Blick in ein typisches Schaufenster eines DDR-Uhrenladens im Jahre 1979. Die Uhren der Modelle Poljot und Raketa ähnelten alle  einander sehr, die Vielfalt war eine scheinbare. Es findet sich eine Formensprache, die heute von  Herstellern  gern wieder für im Retrodesign gestylte jugendliche Uhren zur Anwendung kommt.
DDR-Analogquarzhur und sowj. Raketa-Uhr
Eine weitere Schaufensterauslage 1979, von einem Geschäft, das noch heute in Pirna existiert und wo ich schon seit 1975 meine Uhren kaufte oder warten ließ. Zu sehen v.l.n.r. ist eine sowjetische Raketa mit Spangenarmband sowie 2 Modelle der ersten Generation Analogquarzuhren der DDR-Produktion. Das rechts sichtbare Modell mit Gliederarmband schenkte ich meinem Vater zum Geburtstag, sie kostete damals 390,- Mark und trug ein blaues Sonnenschliff-Zifferblatt.

Piratron-Digitaluhr

Im Jahre 1983 oder 1984 bekam ich von meiner Großtante diese PIRATRON in Bicolordesign. Es war eine typische Gehäuseform dieser Zeit.

lcd-uhren 1981 und 2006 -- TIMEX vs. CASIO     Timex-LCD-Uhr

1988 bekam ich von Bekannten meines Vaters aus dem Westen diese TIMEX, mit Kunststoffgehäuse und -band, mit Langzeitbatterie und den typischen Multifunktionen. Leider existiert kein Einzelfoto davon, sondern lediglich dieser Bildausschnitt. 2006 kehrte ich mit der Anschaffung der Casio G-Shock-Funkuhr zu dieser Achtecktform zurück.
Die TIMEX verkaufte ich 1990.



Quarzuhren

Dies ist eine Zusammenstellung aus dem Jahr 1988, als ich v.l.n.r. eine Ruhla-Eurochron (offenbar aus einem stornierten "Westkatalog"-Vertrag) hatte, die o.g. Piratron und im An- und Verkauf für 190,- Mark die Melodie-Quarzuhr der Marke "Kessel" (von der heute keiner mehr was weiß) erstand. Das Milanaisearmband der Eurochron kaufte ich später nach. Sie besaß ein nachtblaues Zifferblatt mit weißen Zeigern und Indexen.

Keines dieser Modelle habe ich mehr in meinem Bestand.
Digital-Analog-Quarzuhr Glashütte, 1984


Anlässlich meiner im Juni 1984 im "zweiten Bildungsweg" bestandenen Facharbeiterprüfung als Industriekaufmann leistete ich mir für stolze485.- Mark der DDR diese Glashütter Quarzuhr. Bei näherer Betrachtung ist das Zifferblatt billig und zum Teil schlampig hergestellt, aber das schlichte Gesamtdesign gefiel mir damals. Wenn mich die Nostalgie packt, baue ich von Zeit zu Zeit eine neue Knopfzelle ein und trage die Uhr gelegentlich,  eine Knopfzelle reicht ca. ein gutes Jahr.  Damals waren das Uhrenwerk Ruhla und Glashütte in das Kombinat Mikroelektronik zusammengeführt worden. Der Schriftzug Original Glashütte im Verpackungsinlet ist somit reine Verhöhnung.  Nach der Wende war es - so weiß ich vom Hörensagen - schwierig, noch gute Uhrmacher zu finden, die das Manufakturhandwerk beherrschten. Inzwischen hat man in Glashütte den Ruf der mechanischen Uhren wieder hergestellt, nachdem man ihn in der DDR beinahe kaputt gemacht hätte; mit dem Nachteil, dass ich mir von dort nun erst recht kein Produkt mehr leisten kann.


TCM-Chronograf

Der Chronograph im auch heute noch angesagten Fliegerlook wurde 1999 bei Tchibo verkauft und kostete 79,90 DM. Die Uhr ist aus Edelstahl im Titanlook. Sie wird von mir derzeit nicht benutzt.
seiko kinetic gold

Diese Seiko Kinetic greift das Rotorsystem einer Automatikuhr auf und erzeugt über einen Generator Strom, der gespeichert wird. Die Gangreserve bei Vollaufladung beträgt ca. 72 Stunden. Ursprünglich kostete die Uhr 599,- DM, als ich sie Ende 2001 kaufte, bekam ich sie für 299,-DM. Grund für den Kauf war die Vorstellung, im Falle einer Eskalation der Ereignisse vom 11. September 2001 für die Zukunft einen batterieunabhängigen Zeitmesser  als Back-up-Ausrüstung zu besitzen. Die Uhr ist extrem genau, wie man es von dem Hersteller kennt. Von Zeit zu Zeit reaktiviere ich sie, um den Kondensator zu formieren.Zwecks Inbetriebnahme muss sie mit einigen Bewegungen "angeschüttelt" werden.
TIMEX Indiglo

Diese TIMEX-Indiglo hat eine hellgrüne Hintergrundbeleuchtung, die bei Druck auf die Uhrkrone einige Sekunden aufleuchtet. Der Kalender ist auf hundert Jahre ausgelegt und berücksichtigt auch Schaltjahre. Die Uhr wird mit einer 7-Jahres-Knopfzelle betrieben. Vor allem ihre "Screen"-Form, die sehr den oben gezeigten Raketa-Uhren von 1979 ähnelt, trieb mich dazu, sie zu erwerben. Ich habe sie seit 2003 und sie läuft noch mit derselben Lithiumzelle; allerdings benutzte ich die Hintergrundbeleuchtung extrem sparsam.
Inzwischen (Stand 25.10.2011) zeigt die Uhrenbatterie erste Anzeichen von Erschöpfung, indem die Indiglo-Beleuchtung nicht mehr funktioniert.




Casio
              G-Shock

1995 schaffte ich diese G-Shock an. Dies ist eine Form, die vom Hersteller derzeit in der aktuellen Kollektion 2007 übrigens wieder aufgegriffen wurde. Entzwischen ist die G-shock-Reihe sehr variantenreich.
Die Batterie hielt nahezu 10 Jahre, ich habe sie nicht mehr ersetzen lassen.
Die Uhr ist nicht mehr in meinem Bestand.

Rivado Dualchrono

Ein gewisses Schattendasein führte bei mir diese Rivado mit Dualanzeige, Alarm, Stoppuhr, Chime. Sie war im Jahre 1998 eigentlich ein unüberlegter Spontankauf und wird nicht mehr von mir genutzt.
Interessant bei Rivado ist, dass der Hersteller sowohl Gebrauchsuhren wie diese des unteren Preissegments, als auch hochwertige Modelle im Programm hat.
Dadurch ist die Marke auch nicht so leicht einzuordnen.  Die Uhr ist nicht mehr in Gebrauch, aber noch im Bestand.
Citizen
                      Promaster Titan Chronograf

Kurz vor dem Beginn meines 2jährigen Vorbereitungsdienstes zur Beamtenlaufbahn 1995 leistete ich mir diesen Chronographen von Citizen, Gehäuse und Band aus Titan, im von Citizen patentierten Metal-Injection-Verfahren herstellt, einem pulvermetallurgischen Verfahren. Die Uhr besitzt Countdown, Stoppuhr, Datum, Zentralsekunde, Leuchtindexe und -zeiger, Drehring und war auf 10 atm Druck ausgelegt. Sie kostete damals 899,- DM. Die ergonomische fließende Form von Armband und Gehäuse empfand ich als sehr angenehm.
Ich habe das Modell erst 2007, nach dem 2. Batteriewechsel, nachdem auch diese Batterie verbraucht war, stillgelegt. Damit ist sie das Modell, das ich am längsten in Gebrauch hatte. Wirtschaftlich soll diese Designlinie für den Hersteller kein Erfolg gewesen sein. So verschieden sind Geschmäcker. 


Tempic

Diese Tempic mit Wochentags- und Datumsanzeige kaufte ich 2005 für ca. 25 Euro über Versandhauskatalog. Hier bin ich wieder mal meinem Hang zum Retrodesign zum Opfer gefallen.
Ich habe sie nicht mehr im Bestand.

Fossil

Fossil blue

Im Frühjahr 2002 konnte ich an dieser Fossil nicht vorbei, zitierte sie mit ihrem grün-blau changierenden Zifferblatt sowohl meine 1978er Poljot als auch die Ruhlaquarz meines Vaters. Sie ist auf 10 atm Wassersäule geprüft, die Zeiger und Indexe sind mit Leuchtmasse versehen und der Gehäusering ist drehbar.
Gegenwärtig ist sie außer Betrieb.
vergoldete Casio
Casio "Collection" A-178W, 2005 in Paris gekauft. 10-Jahresbatterie, WR 5 Bar, Kein Herstellungsland an- gegeben
Das Modell gibt es aktuell (2011) auch in Deutschland, nach wie vor jedoch nur in der verchromten Edelstahlaus-führung.
Casio
Casio "Edifice" EFD-1000, 2008 angeschafft.
WR 10 Bar, Made in China
Casio G-Shock
Casio "G-Shock Waveceptor Solartough" GW-056E
2006 gekauft,
WR 20 Bar, Funktechnik, Made in Thailand
Casio Vibrationsalarm
Casio "Collection" W-110, 2008 gekauft. WR 5 Bar, Made in China
Die Besonderheit ist ein wahlweise schaltbarer Vibrationsalarm, der sich auch mit dem Piezo-Pieper kombinieren oder einzeln betreiben lässt.



Mesiteranker-Chronograf

2006 kaufte ich als Sonderangebot im Quelleshop diesen Meisteranker-Chronographen, eine richtig dominante schwere Sportuhr. Das Metallarmband rüstete ich wenig später nach. Auch sie veräußerte ich bald darauf wieder im Online-Auktionshaus mit den bunten Buchstaben.  Und das nur...
MC Chronograf

...um 2007 bei einem praktisch baugleichen Modell zu landen. Diesmal behalte ich sie aber bis zum Nutzungsende. Der Unterschied zum Meisteranker-Modell ist, dass sie eine laufende Zentralsekunde hat, während bei der Meisteranker die Zeitsekunde dezentral ist und der große Sekundenzeiger zur Stoppuhr gehört. Ich bevorzuge die laufende Zentralsekunde. Die unterschiedlichen Werkskonzepte weisen auch auf die ursprünglichen Werkslieferanten hin. Während  bei der Meisteranker wohl ein Seikowerk Pate stand, scheint das dieser MC auf Citizen (bzw. Myota) zu beruhen, was aber nichts heißen muss.
Am 3.11.2011 habe sie wieder in Betrieb genommen.



Regent UOMO


Diese elegante REGENT UOMO kaufte ich 2005, veräußerte sie aber bald wieder bei einem bekannten Onlineauktionshaus mit erheblichem Verlust.
An sich eine feine Uhr, aber in der Endkonsequenz erschien sie mir dennoch zu feminin für meinen Geschmack.



Herrenuhr
              Citizen

Diese Citizen schaffte ich im Sommer 2007 an für 99,90 Euro, um wieder ein klassisches Modell in meiner Auswahl zu haben.
Aber wie das so ist, irgendwann hat man sich sattgesehen dran.
Inzwischen habe ich das gute Stück, mit gehörigem Abschlag, bei einem Online-Auktionshaus wieder wieder verkauft.

Alarmchronograf Meister-Anker

Diesen Alarmchronograf entdeckte ich Dezember 2007 auf der Webpräsenz von QUELLE für weniger als 45,- Euro  dank eines Gutscheines.
Sie läuft noch immer mit der ersten Knopfzelle (Stand 3.11.2011).
 
Dugena-Uhr im Rolex-Design
Diese Quarzuhr gönnte ich mir 2008.

Das Design mit facettierter Lünette, ausgeschriebenem Wochentag auf der 12-Uhr-Position sowie des Datums mit der aufgesetzten Datumslupe auf der 3-Uhr-Position ist angelehnt an das Design eines früheren Modells der Rolex Daydate (aber so ähnlich auch bei SEIKO zu finden), was für mich ein Kaufargument war. An so einem Klassiker-Zitat konnte ich nicht vorbei. Der Ladenpreis am 09.05.08 war 99,95 Euro.  Eine Überprüfung ergab, dass er noch immer dort liegt (Stand 24.10.2011).
Gegenwärtig überlege ich mir, noch das edelstahlfarbige Modell anzuschaffen (im Original handelt es sich natürlich um Platin oder Weißgold).  Bei Karstadt habe ich zunächst die Bicolor-Version zur Ansicht bestellt. Mal schauen, wohin "mein Pendel" ausschlägt.
Das Gehäuse ist ionenplattierter Edelstahl, Mineralglas,  und die Zeiger und Zeitindexe tragen Leuchtmarkierungen.
Die Uhr ist 100 m wasserdicht.
Die Verarbeitung ist insgesamt sehr solide und wertig.



Fossil Arkitekt

Die "Fossil Arkitekt" hatte ich zwischen 2000 und 2002 in Gebrauch.
Später verkaufte ich sie wieder.


 Casio
                Chronograph Edelstahl, schwarzes Zifferblatt

Den Chronographen aus der Edifice-Linie, Mod. EF 509, von Casio entdeckte ich im Frühjahr 2008 für mich.  Casio hat scih seit einigen Jahren zunehmend zum klassischen Design in Edelstahl bekannt und den gewissen Billig-Touch hinter sich gelassen.
Es ist eine ziemlich markante Uhr mit rund 200 g Eigengewicht. Wenn man sich an sie gewöhnt hat, merkt man sofort, wenn man sie morgens zu vergessen droht, denn da fehlt was am Handgelenk.

Herrenarmbanduhr Attaché
                  Mod. 1241-6/00 mit Milanaisearmband, goldene
                  PVD-Beschichtung


Seit Weihnachten 2008 darf ich diese Attaché Mod. 1241-6/00 mein Eigen nennen. Ursprünglich wird sie mit Lederband ausgeliefert, aber mit dem Milanaisearmband gewinnt sie deutlich an Ausstrahlung. Konsequenter lässt sch die Anmutung der 1980er kaum umsetzen und ich habe lange nach einem derartigen Modell gesucht. Das Gehäuse ist ähnlich flach gehalten wie bei den in den letzten Jahren aufgekommenen dänischen Designuhren (Skagen). Die Uhr ist 30 m wassergeschützt (also Spritzwasserschutz), das Uhrglas ist Mineralglas.  Mein Suchen nach einem optimalen stilvollen Zeitanzeiger dürfte vorerst seinen Abschluss gefunden haben - dachte ich bis vor kurzem. Dass dem nicht so ist, zeigte sich bald. Leider ist die Uhr aufgrund eines Defektes von mir nicht mehr im Bestand. Das Milanaisearmband befand sich zuletzt an der Dugena Dress Watch.

Am 29.Juni 2009 bin ich dann endlich bei meiner Lieblingsmarke wieder angekommen (siehe Abbildung rechts).

Bereits 1993 zu meinem 30. Geburtstag gönnte ich mir einen Seiko-Chronografen, der infolge eines Wasserschadens  aufgrund  einer Fehleinschätzung (nur 30 m wasserdicht) und anschließendem Reparaturversuch meinerseits nicht lange in meinem Gebrauch war. Der Verlust der irreparabel zerstörten Uhr traf mich damals hart und jede weitere Uhr danach betrachtete ich als Rückschritt. Auf Jahre hinaus konnte ich mir nichts Vergleichbares mehr leisten.
Funktion und Bedienung gleichen sich bei beiden Modellen und entsprechen der weiter oben gezeigten Meister-Anker.
Die Qualitätsunterschiede in der Verarbeitung sind - bei aller Funktionsgleichheit - allerdings signifikant.  Die Seiko ist absolut überlegen, denn aus meiner Sicht sind Verarbeitung und Finish sehr hochwertig.
Im Gegensatz zur 1993er Anschaffung ist dieses Modell 200 m (20 Bar) wasserdicht. Die Kronen am 50 mm durchmessenden vergoldetem Edelstahlgehäuse sind verschraubt, das Saphirglas ist leicht gewölbt.  UVP 439,- Euro.  

Natürlich würde ein solventer Uhrensammler zu einer anderen Einschätzung dieser Uhr kommen, aber an Nobelmarken kann ich mich ohnehin nicht orientieren.




Seiko
                      Fliegerchronograf Kaliber 7T62

Seiko Kal. 7T62. Modell SNA411P1


Bereits seit ich die Uhr 2007 im Handel entdeckte,
"drückte ich mir regelmäßig am Schaufenster oder PC-Monitor danach die Nase platt".

Gespannt bin ich, wielange die Echtvergoldung hält, meine früheren Erfahrungen
und Beobachtungen besagen, dass bereits nach 1 Jahr erste Abnutzungszeichen
sichtbar werden.  Die Matt-/Hochglanzpolitur des Armbandes wirkt allerdings derzeit
enorm attraktiv.  Auch das Gewicht verspricht, etwas Solides am Handgelenk zu tragen.
vergoldete Herrenarmbanduhr mit roemischen Ziffern 

In Anlehnung an klassische Modelle ist dieses Modell gestaltet, welches ich für 29,- ¤ kürzlich in einem Versandhaus entdeckte. Das Zifferblattdesign findet man u.a. bei Cartier und Seiko.  Gemessen am Preis ist die Armbanduhr  akzeptabel verarbeitet.  Ähnlich aussehende Modele gibts auch bei anderen Herstellern.
Zweifellos ist sie lediglich als Modeuhr einzuordnen.


Alfex Flat Line Mod. 5553, Plum-Design

Diese Modellreihe verfügt über das flachste Quarzwerk der Welt, mit 1,2 mm Dicke, was wohl auch durch die dezentrale
 Sekundenzeiger-Anordnung erreicht wird. Das Modell kaufte ich im Juli 2009, kurz nach dem Seiko-Chronographen.
Neben der Seiko ist es wohl meine exklusivste Uhr überhaupt.
Das minimalistische klare  Design sowie die leichte Tonneauform machen sie zu einem nahezu elitären Alltagsbegleiter. 
Das Edelstahlgehäuse trägt eine 585er Vergoldung.
Ausgeliefert wird sie standardmäßig mit einem schwarzen Lederarmband. Das HAKA-Metallband ist eine Nachrüstung.



Draufsischt Alfex Flatline mit
                                Lederarmband



Alfex Flatline 5566


ALFEX 5553







Seiko5 SNXL-72 Draufsicht
Seiko Frontalansicht
SEIKO  SNXL72,  Kaliber  7S26B

Ob vernünftig  oder nicht, habe ich am 3.3.2010 eine automatische Armbanduhr gekauft.  Mit ihrem Antriebsprinzip nimmt sie in meiner Sammlung eine Sonderrolle ein, die bisher die Seiko Kinetic inne hatte.

Das Modell an sich gibt es wohl schon seit rund 30 Jahren in jeweils dem Zeitgeist entsprechend  abgewandelter Form, es ist eine SEIKO 5 mit 21 Jewels (Lagersteine, künstliche Rubine). Mir war klar, dass es technisch ein gewisser Rückschritt ist. Wenn ich die genaue Zeit will, muss ich sie eigentlich jeden 2. Tag stellen. Die Gangabweichung beträgt laut Beschreibung 20 Sekunden am Tag, das schafft eine Quarz im Monat und meine Funkuhr von Casio in 20 Millionen Jahren.

Die 5 in der Serienbezeichnung steht für die 5 Eigenschaften: Wasserdichtheit, Stoßsicherheit, Zeit-, Wochentags-, Datumsanzeige.

Aber schon in den 1980er Jahren drückte ich mir nach  einem dieser für mich damals unerreichbaren Modelle im Intershop an der Vitrine die Nase platt. (Intershop = Geschäft in der DDR, in welchem man mit Westwährung bezahlte, hauptsächlich DM beziehungsweise mit Forumschecks, die man bei der Bank gegen das Westgeld eintauschte). 1979 – 1981 hatte ich eine automatische Uhr in Gebrauch. (die o.g. Slawa 2427).  Die SEIKO hat die derzeitige Mode zur Besonderheit, dass die Rückwand aus Glas ist und man das Werk arbeiten sehen kann. Wie heutzutage üblich bei den einfacheren japaniascchen Automatikwerken, muss man sie für die Inbetriebnahme "anschütteln", die Krone dient nur der Zeit- und Datumskorrektuhr, ein Handaufzug ist nicht möglich. Eine Eigenschaft, die ich gelegentlich als Manko empfinde.

Die Verkäuferin  versuchte mir das Funktionsprinzip als das absolut NEUARTIGE zu erklären, aber sie kennt schon aufgrund ihres jugendlichen Alters eigentlich nur Quarzuhren. Als ich erwähnte, dass ich schon vor 30 Jahren eine automatische Uhr hatte, schaute ich sie mich an, als hätte ich gerade erklärt, ich käme vom Mars.  Auf jeden Fall wirkt so eine mechanische Armbanduhr viel lebendiger als eine Quarzuhr. Es ist eine rein emotionale Sache. Ich trage sie nur gelegentlich, je nach Laune. Eine Automatikuhr sollte zwar ständig laufen, aber da ich gerne mal wechsle, wird es nicht ausbleiben, dass ich sie auch mal stehenbleiben lasse, um sie andermal wieder wochenweise zu tragen. Es heißt, das Uhrenmechaniköl würde durch Stillstand der Uhr verharzen, aber ich denke, bei einer Uhr dieser Preisklasse ist das Risiko vertretbar. Ob man das einer der teuren   Manufakturuhr antun sollte, bezweifle ich jedoch.

Es war nun meine 3. Seiko, die ich noch bis vor kurzem im Portfolio habe und alle guten Dinge sind nun mal drei. Inzwischen habe ich sie verkauft, aber ich denke, meine Seikos werden irgendwann wieder ein Trio bilden.




Dem Ruf "Kauf mich!!!" folgend stockte ich meine Sammlung um eine Eco Drive "TwinDate" BT0078-00E von Citizen auf.
Die Besonderheit ist  die zweistellige Datumsanzeige sowie der "Ewige Kalender" , so dass die Uhr automatisch
 unterschiedliche Monatslängen einschließlich Schaltjahre berücksichtigt.
Die Dunkelgangreserve ist mit einem Jahr angegeben. Die Gehäusehöhe beträgt imposante14 mm.
Diese repräsentantive Citizen habe ich im August 2011 wieder verkauft, mit erheblichem Preisabschlag.
Wenn ich bedenke, dass ich bei einer UVP von 550,- Euro für die Uhr immerhin noch 499,- Euro hingeblättert habe
und sie für lediglich 249,99 Euro verkauft bekam, wobei die Auktionsgebühren durch mehrmaliges Wiedereinstellen
 noch außer Betracht bleiben, war sie ein finanzielles Desaster.

Citizen Eco Drive TwinDate BT0078-00E
                      Hochformataufnahme


Frontansicht Citizen Eco Drive TwinDate
                        BT0078-00E



Modeuhr

Die Modeuhr "Raymond" hatte ich kurzzeitig 2004 in Gebrauch.
Die Genauigkeit und erarbeitungsgüte überzeugten mich nicht,
auch wenn die Form mir zusagte. Nach dem Versiegen der
Batterie sonderte ich das Modell aus.




Pulsar
              Herrenuhr


Diese Pulsar legte ich mir im September 2010 zu.


Casio
                      Collection A 168W-EG
Casio "Collection" A168W-EG, WR 3 Bar , Made in China, gekauft 19.03.2010
Ddigitaluhr Casio
                      Collection A168WA-1AES

Casio "Collection" A-168WA-1AES, gekauft 25.11.2010.
Sie haben Wecker (Tagesalarm), Stundensignal, Stoppuhr und sind wassergeschützt.
Statt der lahmen Hintergrundbeleuchtung  wie in den 1970er/80er Jahren verfügen sie allerdings über eine moderne Elektro-Luminiszens-Beleuchtung. CASIO hat da ein witziges Comeback mit seiner "Collection"-Serie gelandet. Das baugleiche Modell kaufte ich später in Edelstahlausführung (stahlfarben) hinzu.
Indessen habe ich beide Modelle zugunsten eines noch authentischeren Nachfolgemodells von Casio veräußert. Uhren im Retro-Stil gehen zur Zeit weg wie "warme Semmeln".
Dabei erachte ich es bei diesen Uhren als Nachteil, dass die Gehäuse aus beschichtetem RESIN gefertigt sind. An sich ist das Material robust, aber die Beschichtung, besonders an den Kanten, leidet schon nach kurzem Gebrauch.

Als Dress watch hatte ich mir diese Dugena zugelegt. Hier habe ich sie inzwischen mit dem Milanaise-Armband der ausgefallenen
 Attaché-Uhr ausgerüstet.

Dugena Dresswatch

Da ich die Uhr kaum nutzte, habe ich sie in einem Online-Auktionshaus veräußert, aber der Preisnachlass war
extrem schmerzhaft, wenn ich bedenke, dass die Uhr in der Ausstattung mit Lederarmband 179,- Euro kostete.
 Der erzielbare Preis ist minimal gewesen, so dass ich sie hätte behalten oder in den Mülleimer befördern könnte
 - was sie nicht verdient hätte. Das ist nun nicht mehr korrigierbar.

Diese Modell ist zurückhaltend im Design und man spürt die Uhr kaum am Handgelenk.

Auch hier habe ich das Lederarmband, das übrigens einen hochwertigen Eindruck machte, mit  "Citizen"-Gravur auf der Dornschließe, gegen ein Metallarmband ausgetauscht.
Optional trage ich sie trotzdem mit dem Originalarmband.

Citizen Herrenuhr rechteckig






Im Sommer 2011 entdeckte ich in Dresden einen Uhrenladen, der diese Regent Titanuhr als Einzelstück  hatte.
Für 99,90 Euro griff ich zu.
Mit ihrer Form - Armband und Gehäuse in gleicher Breite - kommt sie meiner Intention am nahesten.
Das Titan macht sie federleicht.                                             

   Regent Titan


Rivado Herrenarmbanduhr bicolor Tages- und
              Datumsanzeige

Im August 2011 gönnte ich mir diese Rivado, seit 11 Jahren wieder meine erste Rivado. Hier sprach mich das von Premium-Modellen her bekannte Design an.
Für weniger als 45 Euro eine vertretbare Eskapade für mein Haushaltssäckel.
Die Uhr hatte dennoch  nur ein Gastspiel von 14 Tagen bei mir, nach denen ich sie wieder verkaufte und meine Entscheidung für dieses Modell korrigiert hatte.


Casio LCD
                  A-159WGE


Casio "Collection"A-159WGE
WR 5 Bar, Made in China

Dieses Modell löste die beiden 168er Casios ab. Die Form und das etwas flachere Gehäuse sind wesentlich authentischer im Sinne des 1970er/80er Retrostiles.
Casio AW-90H

         Casio "Collection"AW-90H
  WR 3 bar, Made in China


Außerdem erwarb ich  im Herbst 2011  noch diese Casio.
Das Modell hatte ich interessanterweise schon mal, aber bereits am 10.05.1990 bei einem örtlichen Uhrmacher noch für DDR-Mark erworben. Bei einem selbst durchgeführten Batteriewechsel beschädigte ich sie eines Tages. Das passiert mir nicht mehr. Mit diesem Modell lebt für mich das Jahr 1990 wieder auf.  Keine Ahnung, ob sie jemals vom Markt war, aber es gibt sie in dieser Ausführung wieder.
Gegenüber dem 1990er Modell wurde das Armband verbessert, indem am Ende des Armbandes eine Verstärkung ist, die ein Herausrutschen aus der Schlaufe verhindert.
Meister-Anker
              Analog-Digital-Uhr, 2011

Aus einem Versandhaus-Restposten gelang es mir, preisgünstig diese Hybridquarzuhr, ebenfalls ein Eighties-Zitat, zu bekommen.

Dugena Daydate
Diese Dugena Day-Date musste zwingend sein, weil sie einfahc die perfekte Ergänzung zu meiner bereits seit  2008 vorhandenen vergoldeten Dugena bildet. Die von Rolex her bekannten Designelemente waren wiederum ausschlaggebend für meine Entscheidung, diese look-a-like anzuschaffen.
Die Verkäuferin bei Karstadt wusste sofort, welche Intention ich dabei hatte.
WR 10 bar, Datum, Wochentag
FEstina 16101
              2C Chronograf

Den vorläufig krönenden Abschluss bildet derzeit diese Festina 16101-2C.
WR 5 Bar, Stoppuhr, 24-Stunden-Anzeige